Data Governance ist der Prozess zur Festlegung der Verantwortlichkeit für Datenbestände und Datenbasierte Entscheidungen. Sie umfasst die Verwaltung, Integrität, Nutzbarkeit und Sicherheit von daten innerhalb einer Organisation. Sie regelt die Richtlinien, Standards und Technologien sowie die verantwortlichen Personen, die die effektive Verwaltung von Daten sicherstellen.
Ein zentrales Ziel ist es, die Integrität, Verfügbarkeit und Konsistenz von Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu gewährleisten. Dies unterstützt bessere Entscheidungsfindung, erhöht die Effizienz, sichert die Einhaltung von Vorschriften wie der DSGVO und minimiert Risiken durch Datenmissbrauch oder -verlust.
Hierbei geht es darum die Daten durch die Verarbeitungsprozesse zu verfolgen. Von der Datenherkunft(Quellsystem) über die Transformation bis hin zum finalen Ziel muss es eine Rückverfolgbarkeit der Daten geben.
Diese Transparenz ist entscheidend für
und schafft Vertrauen in die Datenverarbeitungsprozesse.
Die Informationen, die im Data Lineage Verwendung finden, werden in Datenkatalogen abgelegt. Er enthält die Metadaten zu den Daten, wie zum Beispiel das Quellsystem, den Datenverantwortlichen, aber auch der Zeitpunkt des Datenabzugs, die Definitionen von KPIs, Nutzerrichtlinien und Eigentumsangabe.